Solarfassade für Gewerbe & Industrie
Fassaden von Gewerbe- und Industriegebäuden bieten großes Potenzial für die lokale Erzeugung erneuerbarer Energie. Statt ein passiver Kostenfaktor zu bleiben, wird die Fassade zu einem aktiven Bestandteil des Gebäude- und Energiesystems.
Photovoltaikmodule können konventionelle Fassadenmaterialien ersetzen und gleichzeitig Strom erzeugen, ohne zusätzliche Dach- oder Freiflächen zu beanspruchen. Modulgrößen, Farben und Anordnungen lassen sich auf die Architektur des Gebäudes abstimmen. Dadurch eignen sich Solarfassaden sowohl für ausgewählte Fassadenbereiche als auch für vollständige Gebäudehüllen.
01
Zusätzliche Solarkapazität
Erweitern Sie die Solarstromerzeugung am Standort, wenn verfügbare Dachflächen begrenzt, belegt oder nicht ausreichend sind.
02
Aktive Gebäudehülle
Verbinden Sie die funktionalen Anforderungen an die Fassade mit der Erzeugung erneuerbaren Stroms.
03
Architektonische Integration
Kombinieren Sie die Solarfassade mit Dach-Photovoltaik, Batteriespeichern, Ladeinfrastruktur und einem Energiemanagementsystem.
04
Koordinierte technische Planung
Berücksichtigen Sie statische, brandschutztechnische und elektrotechnische Anforderungen in einem integrierten Planungsprozess.
05
Skalierbare Umsetzung
Realisieren Sie Lösungen von ausgewählten Fassadenbereichen bis hin zu vollständigen photovoltaischen Gebäudehüllen.
Ein Gebäude. Zwei Funktionen.
Konventionelle Fassadenmaterialien schützen und gestalten ein Gebäude. Eine Solarfassade erweitert die Gebäudehülle um eine zusätzliche Funktion: die lokale Erzeugung erneuerbaren Stroms.
Diese doppelte Nutzung ist besonders für Gewerbe- und Industriestandorte mit wachsendem Energiebedarf sowie begrenzten Dach- oder Freiflächen relevant. Solarfassaden verbinden Wetterschutz, thermische und akustische Eigenschaften sowie architektonische Gestaltung mit der Erzeugung erneuerbarer Energie.
Weitere Vorteile
Doppelte Nutzung der Fassade
Ein Bauelement, zwei Funktionen: Solarfassaden ersetzen konventionelle Fassadenmaterialien und erzeugen gleichzeitig erneuerbaren Strom, ohne zusätzliche Flächen zu beanspruchen.
Ergänzendes Erzeugungsprofil
Vertikale Flächen mit Ost-West- oder Südausrichtung erzeugen insbesondere morgens und abends Strom. Damit ergänzen sie die typische Mittagsspitze von Photovoltaikanlagen auf dem Dach.
Funktionale Gebäudehülle
Solarfassaden können Stromerzeugung mit Wetter-, Wärme-, Schall- und Sonnenschutz verbinden. Sie eignen sich für Warm- und Kaltfassaden bis hin zum Passivhausstandard.
Architektonischer Mehrwert
Farbige und semitransparente Module eröffnen zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten für Neubauten, repräsentative Gebäude und Bestandsimmobilien.
ESG und Dekarbonisierung
Die Stromerzeugung über die Gebäudehülle erhöht die Energieautonomie, reduziert CO₂-Emissionen und unterstützt Taxonomie- und ESG-Ziele.
Wirtschaftliches Potenzial
In Kombination mit Batteriespeichern können nach Süden ausgerichtete Solarfassaden laut der in der Präsentation genannten ISFH-Quelle auch ohne Förderung wirtschaftlich sein.

Ungenutztes Flächenpotenzial
Die Gebäudehülle bietet eine bedeutende Chance für den weiteren Ausbau der Photovoltaik in Deutschland
- 12.000 km² theoretisch nutzbare Fassadenfläche, entsprechend etwa der doppelten gesamten Dachfläche Deutschlands.
- Bis zu 320 GW potenzielle Photovoltaikleistung auf Fassadenflächen.
- Rund 1.000 GWp technisches Photovoltaikpotenzial auf Gebäuden in Deutschland, einschließlich Dach- und Fassadenflächen.
- Rund 400 GWp benötigte Photovoltaikleistung bis 2045 für Klimaneutralität. Damit kann die Aktivierung der Gebäudehülle einen wichtigen Beitrag leisten
Die Fassade als Energiequelle nutzen
Jedes Gebäude erfordert eine individuelle Lösung. Der in Fassaden dargestellte skalierbare Ansatz reicht von einzelnen Fassadenbereichen bis zur vollständigen photovoltaischen Gebäudehülle. Das Leistungsspektrum umfasst Konzeptentwicklung, Beratung, koordinierte technische Planung und bauliche Umsetzung aus einer Hand.
Solarfassaden lassen sich zudem mit Dach-Photovoltaik, Batteriespeichern, Solarcarports und Ladeinfrastruktur kombinieren. Statt die einzelnen Technologien isoliert zu planen, werden sie zu einem abgestimmten Energiesystem verbunden.
Machen Sie die Gebäudehülle zu einem aktiven Bestandteil des Energiesystems. Erzeugen Sie zusätzlichen erneuerbaren Strom, nutzen Sie bestehende Flächen effizienter und verbinden Sie architektonische Funktionalität mit langfristiger Dekarbonisierung.